Budapesti, kecskeméti rendelő: +36-20-361-9530

Zecken auch in Südtirol

Nyomtatás da: : a: : 2013-07-17 Kommentare : (0)

Bisse von Zecken und auch anderen Insekten hinterlassen einen lebenslang andauernden Abdruck im Körper zurück. Sie sind oft Träger und somit „Vermittler“ diverser, manchmal nicht unbedingt üblicher und somit schwerer zu entdeckender Krankheiten und Infektionen. Sollten Sie an chronischer Müdigkeit, ständigem Husten, Haar- oder Hautproblemen leiden, lohnt es sich bestimmt sich einer genaueren Untersuchung unterziehen zu lassen, um eventuell „nicht sichtbare“ Infektionen aussschliessen zu können. Diese Beschwerden begleiten uns sonst ein Leben lang und programmieren somit unseren Körper leider auf die falsche Art und Weise.

Ich selber war 2005 infolge einer von Zecken verbreiteten schweren Krankheit zwischen Leben und Tod, und konnte Dank einer integrierten Behandlung mit Antibiotika und mit natürlichen Heilmethoden (Kräuter, Infusionsbehandlung in großen Dosen) geheilt werden. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung kann ich behaupten, dass ich alleine durch eine konservative Behandlung nicht wieder gesund geworden wäre. Ich hatte eine Gehirn-, Gehirnhaut-, Leber- und Lungenentzündung. Die Zecke, die ich nach zwei Tagen gefunden habe, infizierte mich mit einem Krankheitserreger (Ehrlichia), den die Fachbücher nicht unter den häufigen Erregern erwähnen, möglicherweise nur weil diese nicht regelmäßig untersucht wird. Dieser Krankheitserreger konnte auch nur deshalb erkannt werden, weil der Leiter des Lehrstuhls für Mikrobiologie an der Universität Szeged in der ihm persönlich zugeschickten Blutprobe den Krankheitserreger identifizierte, den meine Partnerin bereits in Verdacht hatte. All dies konnte im László Krankenhaus, wo die Routine durchgeführt wurde, nicht festgestellt werden.

Nachdem ich wieder gesund geworden bin, habe ich alle näheren Mitglieder meiner Familie und auch meine Kinder gegen Gehirnhautentzündung geimpft, da ich dachte, mindestens gegen diese Krankheit sollten sie geschützt sein. Aber ich habe wieder schlechte Erfahrungen gemacht, denn bei einem meiner geimpften Familienmitglieder entwickelte sich nach der Impfung Polyarthritis. So habe ich verstehen müssen, dass die Impfung nicht nur nicht gegen alle durch Zecken verbreitete Krankheitserreger schützt, sondern dass sie zu gewissem Grad auch selbst Gefahren in sich bergen kann.

Jetzt hat gerade mein kleinster Sohn durch einen Zeckenbiss die Lyme-Krankheit bekommen. Eine Immunantwort gegen diese Krankheit entwickelt sich nur sehr langsam, so sind die üblichen Labortests langsam und ungenau. Wir erkannten den Krankheitserreger mit Hilfe eines sehr frühen, auf Monozyten basierenden Tests, da es bekannt ist, dass IgM- und IgG-Tests den Erreger erst nach 6 Wochen nachweisen, in einer Zeit, wo die Behandlung bereits viel schwieriger ist.

Die Untersuchung und Behandlung Zecken verursachter Krankheiten ist also noch lange kein bekanntes, ausgearbeitetes und endgültiges Protokoll. Es erscheinen zahlreiche neue Informationen und Betrachtungsweisen, und es genügt nicht, dass Fachleute sie kennen, auch der Bevölkerung sollten diese Informationen bekannt sein.

shutterstock_97104551

[box] Was man unbedingt wissen sollte[/box]

  • Borreliose ist nicht die einzige Infektion und Borrelia Bakterien sind nicht die einzigen Erreger, meistens gesellen sich zu der Infektion noch weitere Krankheitserreger: Chlamydien, Mycoplasma, Ehrlichia/Anaplasma, Rickettsia und weitere Viren, welchen in den Routineuntersuchungen nicht nachgegangen wird.
  • Auch Zecken können bereits untersucht werden. Die aus der Haut entfernten Zecken können in Labors auf Krankheitserreger gecheckt werden.
  • Es gibt keine Impfung, die gegen alle Krankheitserreger schützen würde. Nur gegen das Virus der Gehirnhaut- und Gehirnentzündung gibt es eine Impfung, die jedoch gegen die anderen Erreger nicht schützt.
  • Gegen Viren gibt es keine Medikamente. Möglich ist nur die Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte mittels naturheilkundlicher Methoden: Vitamine und Antioxidantien in großer Dosis, vor allem in Infusionsform, homöopathische Mittel, Heilkräuter, Diät.
  • Gegen einen Zeckenbiss hilft vorbeugend mit Sicherheit fast gar nichts. Zeckenschutz-Mittel wirken nur sehr kurz und dazu nicht effektiv genug. Die effektivste Methode ist, die Zecken so schnell, wie möglich zu entfernen, man sollte also aufmerksam und wachsam sein. Je länger die Zecke in der Haut bleibt, desto größer ist die Chance einer Infektion.

[box] Zecken – ein europaweites Problem[/box]

Zecken können überall vorkommen, sie werden nämlich von Haustieren, aber auch von wild lebenden Tieren (sogar von Vögeln und Reptilien) überall hin verschleppt, und es kann innerhalb von einigen hundert Metern große Unterschiede im Vorkommen von infizierten und nicht infizierten Zecken geben. Zeckenkarten sind deshalb sehr ungenau, denn auch in Hausgärten kann es gefährliche Stellen geben.

[box] Zecken sind widerstandsfähig[/box]

Zecken sind fähig, die Waschmaschine zu überleben. Sie können auch im Winter vorkommen und halten Monate lang ohne Wasser und Nahrung durch. Sie können unbemerkt sogar Wochen lang in der Haut verankert sein, da sie entzündungshemmende Wirkstoffe, Gerinnungshemmer, schmerzstillende und immunabwehrende Stoffe produzieren, welche jede körperliche Reaktion verhindern.

[box] Krankheitsbild[/box]

shutterstock_133960745

Die häufigsten Erkrankungen sind die Lyme-Krankheit, Tibola und Gehirnhaut- und Gehirnentzündung mit den Symptomen Fieber, Schwäche, Gelenkentzündung, Abszesse, geschwollene Lymphknoten, Symptome, die das Nervensystem betreffen, wie Sensibilitätsstörung, Schwindelgefühle, Bewegungs- und Koordinationsstörungen.

[box] Effektive Behandlung[/box]

Auch die Behandlung der häufigsten Krankheitserreger mit nur konservativen medizinischen Mitteln ist nur begrenzt möglich, denn es gibt keine Antibiotika gegen Viren und gewisse Bakterien werden gar nicht entdeckt, so können nicht die entsprechenden Antibiotika eingesetzt werden. Es ist zweifellos sehr wichtig, die körpereigenen Abwehrkräfte durch die Zuführung von Vitamin C, Glutathion und Zink in großen Dosen, in Tablettenform oder durch Infusionen zu stärken, durch Vitamin B, ungesättigte Fettsäuren und Lecithin die Nerven zu unterstützen und die, durch die Krankheitserreger erzeugten Toxine und Giftstoffe mit Hilfe von Kräutern, homöopathischen Mitteln, Algen und Schweißtherapie auszuleiten. Die Chance auf Heilung wird durch eine sehr leichte und nur auf Pflanzenbasis beruhende Diät ebenfalls unterstützt, sowie durch eine der Symptomatik und den Krankheitserregern entsprechende homöopathische Behandlung.

 

Dr.Tamasi József

Internist, Komplementärmediziner

 

[box type=“download“] Wir stehen gerne zur Verfügung Messung der Immunaktivität Messung der Resistenz gegenüber Viren Förderung der Widerstandsfähigkeit mit natürlichen Mitteln Integrierte Behandlung der Zeckeninfektion Arztpraxis Dr.Tamasi 39011 Lana Boznerstr. 2/3 Tel.: 0473561300 [/box]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cikk nyomtatása

Dr. Tamasi József

Autor

Alle Artikel

Schreibe einen Kommentar

10 − zwei =