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Candidabehandlung

Nyomtatás da: : a: : 2013-07-08 Kommentare : (0)

Die Sprosspilz-Infektion kann über Monate oder sogar Jahre beständige Beschwerden verursachen:  starke Aufblähung, Verdauungsstörungen, Niedergeschlagenheit, Hautsymptome, allergische Beschwerden, Scheidenausfluss usw. Diese können nur schwer mit Tabletten dauerhaft  behoben oder radikal geändert werden. Im Laufe des Candida-Programms wird mit der Hilfe von verschiedenen Kräutern, Heilmitteln und Behandlungen  der Körper entschlackt, das Immunsystem gestärkt, das Darmsystem gereinigt, das Gleichgewicht der Darmbakterien wieder hergestellt, und der Patient bekommt die nötigen Ratschläge zu einer Diät.

Diese Behandlung wird jenen Patienten empfohlen, die an einer immer wiederkehrenden Pilzinfektion leiden, vor allem wenn die bisherigen Behandlungen nur einen zeitweiligen Erfolg gebracht haben oder ganz und gar ohne Erfolg blieben.

Candida – Mode oder wahres Problem?
Candidainfektionen sind immer öfters bei vielen Patienten zu entdecken. Die sind meist Folgen von der sehr verbreitetetn Antibiotika-, Hormon-und Cortocoidsteroidtherapien und der ungesunden Ernährung.
Candida albicans ist immer nur ein Symptom, das uns etwas mitteilen möchte und ist meist nur Folgeerscheinung von vielen verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Wenn die Bakterienflora des Menschen gestört ist, oder das Immunsystem abgeschwächt ist, kann der Pilz überwuchern. Krankhafte Vermehrung von Candida kann u.a. im Darm und am Darmausgang, in den Atmungsorganen, an den Schleimhäuten, z. B. im Harntrakt, im Genitalbereich, im Mund, an der Haut und im Nagelbereich auftreten. Ein Candidabefall außerhalb des Darms hängt oft mit einer Darmcandidose zusammen. Deshalb ist es bei chronischem Scheidenpilz empfehlenswert, auch die Darmflora zu untersuchen.

Welche sind die möglichen Ursachen der Candida?
Die Ursachen für Candida können von Person zu Person unterschiedlich sein. Einige der Ursachen können wiederum Hintergründe haben. Die wichtigsten sind:
* Behandlungen mit Antibiotika, Cortison, Hormonen, Zytostatika bei Krebstherapie, Antibabypillen
* Krankheiten (AIDS, Diabetes, Leukämien)
* Immunschwäche
* Verdauungsstörungen
* ungesunde Ernährung (viel weißer Zucker, Auszugsmehl, viel tierisches Eiweiß, künstliche Zusatzstoffe)
* Übersäuerung des Körpers
* Belastung durch Umweltgifte, Schwermetalle
* Schimmelpilzbelastung (z. B. der Wohnung)…
* Rauchen, Genussmittel (Kaffee, Alkohol, Rauschgift)
* Stress, zu und unregelmäßiges, hastiges Essen

Wann sollten wir an eine Pilzkrankheit/Belastung denken?
Oft ist es nicht leicht, die Beschwerden eindeutig einer Infektion mit Candida-Pilzen zuzuordnen. So treten viele dieser Symptome auch bei anderen Erkrankungen wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Bakterienflorastörungen oder Schwermetallbelastungen auf. Vor allem die folgenden Symptome werden als mögliches Anzeichen einer Pilzinfektion genannt:
* Starke und regelmäßige Blähungen
* Verstopfung / Durchfall – oft abwechselnd
* “Gier” nach süßen Speisen, die zum Übergewicht führt
* wiederkehrende Erkältungen, Entzündungen
* häufige Pilzinfektionen im Intimbereich, Blasen- oder Prostataentzündungen
* Ausschläge, Ekzeme, Allergien
* Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten
* Stimmungsschwankungen
Diese Liste kann nicht vollständig sein, da sich die Symptomatik bei jedem Menschen in einer anderen Form zeigen kann. Je mehr man sich aber in dieser Liste wiederfindet, umso wahrscheinlicher ist eine Infektion mit Candida oder anderen Pilzen.

Wie kann man die richtige Diagnose stellen?
Zur Diagnose von Candida und ihren Ursachen gibt es diverse schulmedizinische und vor allem komplementärmedizin Möglichkeiten, z. B. Stuhluntersuchungen, Bakterienflorabestimmung, Abstriche, serologische Blutuntersuchungen, Dunkelfeldmikroskopie…

Wie kann man die Candida am schnellsten behandeln?
Es gibt verschiedene Ansätze der Candidatherapie. Das “Standardkonzept” steht auf 8 Pfeilern:
1. Stärkung des Immunsystems
2. Anti-Pilz-Diät
3. Bakterienfloraaufbau
4. Beseitigung des Hintergrundes
5. Unterstützung der Entgiftungsorgane
6. ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen
7. Mitbehandlung angegriffener Organe (Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Lymphe, Nervensystem)
8. Einnahme von Anti-Pilz-Mitteln
Bei einer Pilzbehandlung ist der Bakterienfloraaufbau unvermeidbar. Der Pilz kann nämlich nur wuchern, wenn die “guten” Darmbakterien in der Minderheit sind. Floraaufbau bedeutet, daß dem Darm “gute” Bakterien zugeführt werden. Bakterienreiche Produkte wie rohes Sauerkraut oder Joghurt unterstützen die Behandlung, reichen aber jedoch nicht aus. Die Einnahme von Bakterienpräparaten aus der Apotheke ist unerlässlich. Probiotika werden am Ende der Einnahme des Anti-Pilz-Mittels begonnen. Zu einer erfolgreichen Therapie wird der Darmaufbau über ein halbes oder ein ganzes Jahr fortgeführt.

Was bedeutet Candida-Diät?
Wie die ganz genau aussehen soll, ist umstritten. Raffinierter Zucker, Süßigkeiten, Nudeln und Auszugsmehl vermieden werden müssen. Meistens wird ein konsequenter Verzicht von Zucker (also auch z.B. Fructose in Obst), Alkohol, Essig und Hefe empfohlen.

Wie kann man noch die Therapie unterstützen?
* Oft werden antimycotische Medikamente für 3-6 Wochen gegeben, ich schlage Grapefruitkernextrakt und spezielle Aromaöle vor. Letztere wirken gegen Pilze, Viren, Bakterien und Parasiten ohne die Darmbakterien zu beinträchtigen. Wichtig ist, dass jedes Pilzmittel anfangs nur in niedriger Dosierung eingenommen werden sollte, weil die Pilze beim Absterben Gifte absondern, die die Symptomatik verstärken können.
* Deswegen unterstützen wir die Ausscheidungs-und Entgiftungsorgane auch, z. B. durch Kolon-Hydrotherapie, Homöopathika, Heilkräuter. Als immunstimulierende Maßnahme verwenden wir oft die Eigenbluttherapie mit verschiedenen homöopathischen Injektionen, oder verordnen Heilpflanzen, z. B. Echinacea, Uncaria.
* Nahrungsergänzungsmittel können auch helfen, das Immunsystem im Kampf gegen den Pilz zu stärken. Hochdosierte Vitamininfusionen, UVB/HOT, Ozontherapie steigern die Erfolgsquote für eine Heilung erheblich.
* Die Candidianer sind immer übersäuert, weil Candida selbst sehr sauer wirkt, und kann nur in einem sauren Milieu überleben. Entsäuern kann man mit vielen Produkten und mit basischen Bäder, Schwitzkuren.
Wenn jemand Verdacht auf Candidainfektion hat, sollte sich möglichst bald untersuchen und behandeln lassen. Je länger eine Infektion besteht, desto mehr Zeit braucht man zur langanhaltenden erfolgreichen Therapie.

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Dr. Tamasi József

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